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Das alte Heilwissen der Ureinwohner Australiens

Heilwissen eines magischen Kontinents - von Dr. Ingfried Hobert

Seit Jahrtausenden nutzen die Schamanen, die Heilkundigen der Aborigines ungewöhnliche Heilrituale zusammen mit äußerst effektiven Heilpflanzen, um so Lebensqualität, Wohlbefinden und Gesundheit zu steigern.Zwischen den Aborigines und der Natur mit ihren vielfältigen Bewohnern herrscht seit jeher eine tiefe emotionale Verbindung. Es ist ein dichtes Netzwerk gegenseitiger Abhängigkeit und gleichzeitig tiefen gegenseitigen Verständnisses. Die Aborigines haben sich eine intuitive Wachheit und Klarheit erhalten, die  ihnen trotz der harten Überlebensbedingungen des Outbacks ein fröhliches und sehr harmonisches Leben

ermöglicht. Ihr uraltes Wissen um die Heilkräfte der Natur und ihre besonderen Heilmethoden spiegeln ein besonderes Verständnis um die unsichtbaren Vorgänge in der Natur wider. Fast alles davon ist uns, die wir die Natur in der heutigen Zeit nur noch punktuell aufsuchen, verloren gegangen.

Die Aborigines des Outbacks
Draußen im trockenen Herzen des australischen Busches, im Outback,
schlägt seit Jahrtausenden langsam und regelmäßig ein uraltes Herz.
Es wird getragen von Menschen, die seit jeher ihr Leben und ihre Kultur in unverändert natürlicher Form aufrechterhalten und die tief mit den Gesetzmäßigkeiten der Natur verbunden sind. Ein dichtes Netzwerk gegenseitiger Abhängigkeit und gleichzeitig tiefen gegenseitigen Verständnisses ermöglicht  ihnen trotz der harten Überlebensbedingungen des Outbacks ein fröhliches und sehr harmonisches Leben. Ihr uraltes Wissen um die Heilkräfte der Natur und ihre besonderen Heilmethoden spiegeln ein besonderes Verständnis um die unsichtbaren Vorgänge in der Natur wieder. Für sie hat das Land seit jeher eine dynamische, schöpferische Kraft. Es ist Land aus der Ursprungszeit der Schöpfung, ein lebendiges sich bewegendes Land, welches aus Himmel, Wolken, Flüssen, Bäumen, Wind, aus Erde und Sand und einem alles durchströmenden Geist besteht.
Kaum ein anderes Volk auf der Erde ist derart fest in seinem Land verwurzelt wie die Aborigines, und kaum einem Volk gelingt es, derart rein und klar die geheimnisvolle Energie aus der Traumzeit, der Zeit vor der Zeit, mit all seiner Weisheit lebendig zu erhalten. Der Traum ist es, der in unvergleichlicher Weise dieses Volk direkt mit dem Geist des Landes und der Ahnen verbindet. In ihm ist das geballte Wissen der Schöpfung vereinigt. Gelingt es, diesen Traum wachzurufen, diese Verbindung her­zustellen, so kommt dies einer Ankopplung an die Schöpferkraft gleich und bedeutet damit Gesundheit, Wohlbefinden und ewiges Leben.

Die Harmonie wieder finden
Die Aborigines leben wie kaum ein anderes Naturvolk der Erde in engster Verbindung mit der Natur und ihren Gesetzen. Ohne diese enge symbiotische Beziehung wäre ein Überleben in der Wildnis des trockenen Outback unmöglich. Dementsprechend ehrfürchtig und respektvoll gehen sie mit ihr um. Sie wissen, daß sie sich das, was sie der Natur antun, gleichzeitig selbst zufügen. Sie wissen seit jeher um die Gewohnheiten und Verhaltensweisen der Tiere, die sie fangen wollen, genauso, wie um die Vögel, die sie aufmerksam beobachten, oder um die Eigenheiten des Wetters, der Winde, Stürme und Wolken. Alles hat eine Deutung, im Großen wie im Kleinen. Demütig und voller Respekt gegenüber allem, was sie umgibt, fühlen sie sich selbst als kleines, selbstverständliches und völlig unbedeutendes Puzzlestück inmitten der Gemeinschaft alles Lebendigen.

Krankheit ist gestörte Harmonie
Bei den Aborigines gibt es kein Wort für Heilung. Vielmehr spricht man bei körperlichen oder psychischen Beschwerden von „ to make someone happy again“. Ihm zu helfen, sein „Glück“ und damit sein inneres Geichgewicht wiederzufinden.
. Das gestörte Gefühlserleben findet seinen sichtbaren Ausdruck in einer körperlichen Störung. Der Körper macht als Spiegelbild der Seele und des Gefühlslebens etwas sichtbar, was sich eigentlich im psychosozialen Umfeld, also in der Gemeinschaft, vollzieht. Durch das enge Geflecht zwischen dem einzelnen und seinem Stamm wirkt sich diese Störung auf den ganzen Stamm aus, der deshalb als Gesamtheit in den Heilungsprozeß eingebunden wird. Die Aufgabe der Hilfestellung bei der Wiederfindung des „Gleichgewichts“ obliegt dem Schamanen oder Medizinmann. Ihre Aufgabe ist das Wohlergehen des gesamten Stammes. Diesen versuchen sie in besonderer Weise zu leiten, damit Unheil abgewendet wird

Die heilenden Wildblütenessenzen
Eine riesige Schatztruhe öffnet sich,  betrachtet man  z.B.das überlieferte Wissen über die Phytotherapie aus den tropischen Regenwäldern und der Dschungelmedizin. So erkannten entdeckten die Aborigines bereits vor vielen Generationen die vitalisierende Kraft der Heilpflanzen und den von ihnen abgesonderten Blütenessenzen.

Die Anwendung der heilenden Energien von Blütenessenzen ist in allen Kulturen zu finden. Auch auf dem australischen Kontinent strahlen eine Vielzahl herrlich blühender Heilpflanzen Kraft und heilbringende Lebensenergie aus. Diese kann durch das Herstellen von Blütenessenzen auch heilenden Einfluß auf das Gemütsleben eines Menschen haben. Die Buschblütenessenzen, in Australien auch Love Remedies genannt, wirken dabei als kraftvolle Katalysatoren, um seelische Stabilität, kreative Klarheit und Lebensfreude zu wecken und zu verstärken. Die Heilkraft einzelner Pflanzen ist sogar so stark, dass sie in der Lage ist, bei ganz verschiedenen Lebenskrisen Türe zu deren Klärung zu öffnen, sodaß wieder Gleichgewicht und Seelenfrieden einkehren kann. So bieten sie eine wunderbare Ergänzung bei der Behandlung von psychosomatischen Beschwerden.

Die Seele heilen mit Blüten
Die Aborigines und ihre Heiler nutzen die vitalisierende Kraft der Blüten indem sie diese frisch aus der Sonne gepflückt aßen. So profitierten sie sowohl von der gespeicherten Sonnenenergie als auch von dem Nährwert der Pflanze. Meisten leckten sie jedoch den Morgentau von den Blüten ab oder gossen Wasser über die Blüten, um es dann wieder aufzufangen und besonders bei emotionalen Problemen, Gefühlsstörungen und innerem Ungleichgewicht zu trinken. Ähnlich wie bei unseren Sagen wurden in Australien Geschichten aus der Traumzeit von den Aborigines über Generationen weitererzählt. Sie liefern sinnbildlich einen Ansatz zum Verständnis der überlieferten Heilwirkung der Blütenessenzen. Ein Beispiel einer typischen Geschichte aus der Traumzeit soll dies deutlich machen. Es betrifft die wunderschöne Blume Waratah, über die folgendes erzählt wird:

»Vor langer Zeit gab es eine wunderschöne Frau mit dem Namen Krubi. Sie und ihr Stamm lebten im Buragorang Tal. Man erkannte sie leicht an ihrem einzigartigen Gewand, das sie aus dem roten Leder eines Felswallabys hergestellte hatte. Geschmückt war es mit den roten Kämmen des Gang-Gang-Kakadus. Nichts Schöneres gab es in der Welt als die­sen Mantel. Krubi liebte einen jungen Mann ihres Stammes und erwartete ihn Tag für Tag am höchsten Punkt der Gegend von der Jagd zurück. Das erste, was er dann sah, war der rote Umhang. Und das war es, wonach er sich sehnte.
Eines Tages mußten die Männer des Stammes in den Krieg ziehen, und Krubi war sehr traurig und aufgeregt. Jeden Tag stand sie auf ihrem Felsen und erwartete die Rückkehr ihres Liebsten, während sie in der Ferne die Schreie des Kampfes hörte. Nach Tagen kamen die Männer zurück, doch ihr Geliebter war nicht dabei. Sieben Tage lang wartete sie auf dem Felsen in der Hoffnung, daß er doch noch käme. In dieser Zeit weinte sie sehr viel und ihre Tränen bildeten Flüßchen im Sandstein. Von ihren Tränen befeuchtet entstanden neue Pflanzen wie Boroniea Eriostemon und Bush Fuchsia. Nach sieben Tagen begab sie sich zum Schlachtfeld, fand aber keine Spur ihres Geliebten. So kehrte sie auf den Sandsteinfelsen zurück und übergab sich dem Tod. Als ihr Geist einen Riß im Sandstein durchquerte, kam an dieser Stelle die schönste aller australischen Pflanzen mit einem festen, geraden Stengel hervor. Ihre Schönheit war vollkommen, genau wie die des Mannes, für den Krubi gestorben war. Die Blätter der Pflanze waren gezahnt und gepunktet, genau wie sein Speer. Die Blüte war von durchdringenderem Rot als jede andere, und genau wie ihr roter Mantel konnte sie schon von weitem gesehen werden.«
Die Blütenessenz der Waratah hilft, Traurigkeit und Verzweiflung zu bewältigen und Hoffnung und Vertrauen zurückzugewinnen. Schon vie­len, die an Selbstmord dachten, konnten diese Blüten helfen.

Die Herstellung der Love Remedies
Mit der neu entdeckten Stepanovs-Methode wird die Essenz von der lebenden Pflanze extrahiert, ohne sie in irgendeiner Weise zu verletzen, sie in ihrem Wachstum zu stören oder ihre Aufgabe zu beeinflussen. Dies geschieht in dem ein kleines leichtes Gefäß über die Blüte gestülpt wird. Innerhalb von 24 Stunden sammelt sich eine kleine Menge Blütenwassers. Diese Essenz enthält die gesamte Heilwirkung der Pflanze, da das Wasser aus dem Boden durch Wurzel, Stengel und Zweige bis hin zur Blüten „osmotisch wandert“, um dann wieder aufgefangen zu werden. Eine ungewöhnliche Methode, die weltweit große Beachtung gefunden hat.  Von allen wichtigen Heilpflanzen wurden inzwischen Blütenessenzen hergestellt und über einen Zeitraum von 8 Jahren auf ihre Wirksamkeit getestet. Dabei stellten sich 45 Heilpflanzenessenzen als besonders effektiv heraus. Diese sind inzwischen im Handel und auch bei vielen Ärzten und Heilpraktikern erhältlich.


Was macht die Love Remedies so wertvoll

Die Form der Gewinnung von Essenzen ist "friedlich", denn es werden keine Pflanzenteile abgeschnitten. Das Trauma der Pflanze würde sich auf die Blütenessenzen übertragen und sie negativ beeinflussen. Diese friedliche und liebevolle Methode macht die Love Remedies zu einem Schwingingsmittel, das wie kaum ein anderes zu unserer Zeit gehört.

• Durch das direkte Arbeiten an der lebenden Pflanze brauchen die Blüten nicht abgeschnitten zu werden. Die Urkraft oder, wie die Chinesen schon seit Jahrtausenden wissen, die Qi-Energie der Pflanze kann so weiter zirkulieren und übertragen werden. Die Schwingungen der Pflanzenteile sind dementsprechend lebendig und nicht in der Phase des Absterbens.

• Während abgeschnittene Blüten keine oder nicht meßbare Bestandteile abgeben, geben die Blüten bei der Stepanov‑Methode echte Ur‑uressenzen ab und zwar in klar meßbaren Mengen, die zwischen 1/2 und 8 Gramm pro 24 Stunden liegen.

• Während die Wahl des richtigen Wassers zur Herstellung der ursprünglichen Bach‑Essenzen ein echtes Problem darstellt, liefert die Pflanze bei der Stepanov-Methode das Wasser selbst als äußerst spezifische, lebendige und vollkommen reine Uressenz.

• Bei der Stepanov‑Methode werden ausschließlich Wildpflanzen »angezapft«. Angelehnt an das Wissen der Aborigines geht lutta Stepanov davon aus, daß jede Pflanze ihren individuellen Platz dort gefunden hat, wo keine andere Pflanze wachsen konnte. An diesem Platz, in vollkommen natürlicher Umgebung hat sich ihre Naturkraft in perfekter, reiner Form manifestiert. Nur von diesem Platz aus kann sie die Urenergie voll entfalten und weitergeben. Auf kulturellen Anbau wurde daher konsequent verzichtet. (Das bedeutet, daß die Essenzen aus allen Teilen Australiens entsprechend der Herkunftsorte der Buschpflanzen gesammelt werden müssen.)

°  Das jeweilige Biotop und die Pflanze selbst werden von Jutta und Harald individuell ausgewählt. Alles bis zur homöopatischen Verdünnung mit reinem Bergquellwasser, geschieht in liebervoller Handarbeit.

° Im Gegensatz zu Europa, wo quasi jeder Quadratmeter mit Blut durchdrängt ist, ist der australische Kontinent mit seiner sauberen Luft und seinem reinen Wasser der ökologisch und spirituell der ideale Nährboden.

° Die aus den Traumzeitgeschichten und dem reichen Wissenschatz der Aborigines entnommenen emotionalen Heilwirkungen der einzelnen Pflanzen spiegeln Lebensthemen wider, die den Anforderungen und Bedürfnissen der heutigen Zeit gerecht werden

*  Hauptanwendungsgebieten: Ängste, Depressionen, Burning out, Mangel ann Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, Stress, Unruhezustände aller Art, Geburtsvorbereitung u.v.m.