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„Hier und Jetzt“ statt „wenn und aber“
Über die Notwendigkeit hinzuschauen, aufzustehen und Kraft weiter zu geben
von Ingfried Hobert
Was früher nur das Hobby von herzigen Einzelkämpfern war, ist heute oft Job von Managern und potenten Visionären: die Rettung der Welt. Pragmatiker wie Bill Gates, George Soros, oder Richard Branson überbieten sich darin Verantwortung mit zu tragen und mit wachem Unternehmergeist und unvorstellbaren Geldbeträgen der Menschheit zu helfen.
Aber auch ganz normale Menschen vernetzen sich und tun das, was sie Staaten oder Weltorganisationen wie Weltbank und UNO nicht mehr zutrauen: Sie engagieren sich mit frischen Ideen, greifen aktiv ein und fördern Projekte in aller Welt, die Hunger, Krankheiten und den Klimawandel bekämpfen: unideologisch, pragmatisch, wirtschaftlich effektiv.
Für viele Menschen kommt jetzt vor Weihnachten die Zeit das Gewissen zu beruhigen – und das ist gut und richtig so. Denn ein schlechtes Gewissen nützt genauso wie all das Wegschauen und die Entschuldigungen drum herum keinem... Ob ein Zehntel des Jahresverdienstes oder ein Zehntel dessen was sich zum Jahresende oberhalb der Erwartungen auf dem Konto oder unter dem Weihnachtsbaum befand. Jetzt heißt es für jeden von uns aufzustehen und einen Teil unserer Energie in das große Ganze zu leiten.
Doch wie kann der gute Zweck einer Hilfsorganisation eingeschätzt werden. Wo ist sichergestellt, dass der Verwaltungsaufwand nicht mehr als 5 % beträgt und das Geld dementsprechend auch dort ankommt, wo es hin soll, ohne vorher zu versickern. CharityWatch eine Art Spenden Tüv hat sich dieser Aufgabe gewidmet. (www.charitywatch.de) Hier sind alle seriösen Spendenorganisationen gelistet. Transparenz für Jedermann ist hier oberstes Gebot.
Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.(Albert Schweitzer)
Also hurtig auf die Beine und den Überweisungsträger ausfüllen. Hier zwei wohl geprüfte Vorschläge für gute und sehr direkte Hilfe:
Pro interplast Seligenstadt e.V.
Vorbildliches Engagement mit Herz und Verstand
Beinahe zwanzig Jahre ist es her, da zog Waltraud Huck vor Gericht, bewaffnet mit einem Ordner voller Bilder körperlich entstellter Kinder. Doch kam sie nicht, um anzuklagen. Es war die Arbeit der Ärzte von interplast-germany, die Waltraud Huck dazu bewogen hatte, einen eigenen Förderverein zu gründen. Sie wollte genügend Mitglieder finden, um die Projekte der ehrenamtlich tätigen Ärzte mit den Beiträgen regelmäßig unterstützen zu können. So sprach sie mit Richtern und Anwälten über das Leid der Kinder und wie wichtig es wäre ihnen zu helfen. Weniger als zwei Prozent Verwaltungskosten, kein Cent für Werbung und absolute Transparenz: Pro interplast Seligenstadt e.V. ist keine Hilfsorganisation wie viele andere. Es gibt klare Regeln und die wichtigste lautet: Es darf kein Cent unnötig ausgegeben werden.
Mit den Beiträgen und allen sonstigen Einnahmen werden Ärzteeinsätze in Entwicklungsländern finanziert, um körperlich entstellten Kindern und Jugendlichen ein zweites Leben zu schenken. Außerdem engagiert sich pro interplast Seligenstadt für behinderte und kranke Heimkinder in Kalkutta. Im Jahr 2008 unterstütze pro interplast Seligenstadt Projekte auf den Philippinen, in Namibia, Manila, Liberia, Madagaskar, Kamerun, Tansania und vor allem Indien. Alleine in Kalkutta wurden bis Ende Oktober 37 Herzoperationen, 25 Operationen an der Wirbelsäule und um die 300 Operationen des grauen Stars sowie 75.000 Impfungen gegen Hepatitis B, Masern, Röteln und Mumps vorgenommen. Vor zehn Jahren erhielt Waltraud Huck, Gründerin des Vereins das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2007 das Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Ärzte für die Dritte Welt e.V.
Jahresurlaub für die gute Sache
Nicht weniger als sechs Wochen in einem der Elendsviertel der Welt und mindestens die Hälfte der Flugkosten müssen auch noch bezahlt werden. Keine Spesen, keine Aufwandsentschädigungen. Trotzdem haben alleine im vergangenen Jahr 185 Ärztinnen und 160 Ärzte zahlreiche Kinder und Erwachsene aus der Dritten Welt vor Ort unentgeltlich behandelt. Für Ihre Arbeit brauchen sie dennoch Geld: für Medikamente, für Zusatznahrung bei unterernährten Kindern, für medizinische Geräte, Verbandsstoffe, Untersuchungsmaterial und für vieles mehr. Der Geisteswissenschaftler und Jesuit Dr. Bernhard Ehlen gründete 1983 das Hilfskomitee „Ärzte für die Dritte Welt“, weil er das Massenelend auf der Welt nicht mehr ertragen konnte. Er beschloss mit deutschen Ärzten eine Hilfsorganisation aufzubauen. Ärzten, die bereit sind, unentgeltliche Einsätze mit einer Mindestdauer von anderthalb Monaten zu akzeptieren
Durch staatliche Zuschüsse im Rahmen der deutschen Entwicklungshilfe konnte 2008 in neun Ländern 47 Hilfsgesuchen entsprochen werden. Insgesamt hat Ärzte für die Dritte Welt in 23 Ländern bei 131 Projekten mit Partnern zusammengearbeitet. Alle Zuwendungen an diese Projekte wurden über den Verein abgerechnet. Die Aufgabengebiete reichen weit. Unter den medizinischen Projekten finden sich etwa rollende Kliniken für Straßenkinder in Bolivien oder Nicaragua, weltweite Gesundheitszentren, darunter auch eines auf einem Boot in Bangladesch, Feedingprogramme für Kinder beispielsweise in Kenia, Bangladesch und auf den Philippinen sowie Unterstützung für Mütter, Waisenkinder sowie Aidskranke. Zu den Bildungsprogrammen zählen beispielsweise der Ausbau und die Errichtung von Schulen für Slumkinder, Gesundheitserziehung für Mütter, Sprachschulen für Gehörgeschädigte
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Man muß sich bewusst machen wie viel von unserem eigenen Schicksaal mit dem Glück anderer zu tun hat. Es gibt kein individuelles Glück das von anderen ganz unabhängig ist. 14.Dalai Lama
JÄHRLICH ...
...sterben elf Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten!
...werden über 1.200.000 Kinder als Sklaven, Bettler oder Prostituierte verkauft!
...werden Weltweit etwa 246 Millionen Kinder als Kinderarbeiter ausgebeutet!
...werden allein in Deutschland über 200.000 Kinder sexuell missbraucht!
Und ... alle drei Sekunden stirbt ein Kind, das sind am Tag rund 30.000 Kinder,
gestern, heute, morgen! ( Quelle: Brot für die Welt )
Verantwortung für das Ganze - Hinschauen und Aufstehen
Bewußt-sein bedeutet auch die Augen offen zu halten und der Wahrheit über das Leid der Kinder auf unserer Erde ins Auge zu schauen. Besonders das was unschuldige kleine Kinder erleiden müssen darf von uns nicht verdrängt und ignoriert werden, so als existiere es nicht. Wie können wir über Einheit nachdenken, reden oder meditieren wenn wir nicht bereit sind einen Teil unserer Kraft aktiv in die Einheit mit einzubringen.
Wir alle sind gefordert nicht nur hinzuschauen sondern auch aufzustehen und einen Teil unserer Kraft in welcher Form auch immer, abzugeben… stehen sie auf….Jetzt
Für viele Menschen kommt jetzt vor Weihnachten die Zeit das Gewissen zu beruhigen – und das ist gut und richtig so. Denn ein schlechtes Gewissen nützt genauso wie all das Wegschauen und die Entschuldigungen drum herum keinem... Ob ein Zehntel des Jahresverdienstes oder ein Zehntel dessen was sich zum Jahresende oberhalb der Erwartungen auf dem Konto oder unter dem Weihnachtsbaum befand. Jetzt heißt es für jeden von uns aufzustehen und einen Teil unserer Energie in das große Ganze zu leiten.
Doch wie kann der gute Zweck einer Hilfsorganisation eingeschätzt werden. Wo ist sichergestellt, dass der Verwaltungsaufwand nicht mehr als 5 % beträgt und das Geld dementsprechend auch dort ankommt, wo es hin soll, ohne vorher zu versickern. CharityWatch eine Art Spenden Tüv hat sich dieser Aufgabe gewidmet. (www.charitywatch.de) Hier sind alle seriösen Spendenorganisationen gelistet. Transparenz für Jedermann ist hier oberstes Gebot.
Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.(Albert Schweitzer)
Also hurtig auf die Beine und den Überweisungsträger ausfüllen. Hier zwei wohl geprüfte Vorschläge für gute und sehr direkte Hilfe:
Pro interplast Seligenstadt e.V.
Vorbildliches Engagement mit Herz und Verstand
Beinahe zwanzig Jahre ist es her, da zog Waltraud Huck vor Gericht, bewaffnet mit einem Ordner voller Bilder körperlich entstellter Kinder. Doch kam sie nicht, um anzuklagen. Es war die Arbeit der Ärzte von interplast-germany, die Waltraud Huck dazu bewogen hatte, einen eigenen Förderverein zu gründen. Sie wollte genügend Mitglieder finden, um die Projekte der ehrenamtlich tätigen Ärzte mit den Beiträgen regelmäßig unterstützen zu können. So sprach sie mit Richtern und Anwälten über das Leid der Kinder und wie wichtig es wäre ihnen zu helfen. Weniger als zwei Prozent Verwaltungskosten, kein Cent für Werbung und absolute Transparenz: Pro interplast Seligenstadt e.V. ist keine Hilfsorganisation wie viele andere. Es gibt klare Regeln und die wichtigste lautet: Es darf kein Cent unnötig ausgegeben werden.
Mit den Beiträgen und allen sonstigen Einnahmen werden Ärzteeinsätze in Entwicklungsländern finanziert, um körperlich entstellten Kindern und Jugendlichen ein zweites Leben zu schenken. Außerdem engagiert sich pro interplast Seligenstadt für behinderte und kranke Heimkinder in Kalkutta. Im Jahr 2008 unterstütze pro interplast Seligenstadt Projekte auf den Philippinen, in Namibia, Manila, Liberia, Madagaskar, Kamerun, Tansania und vor allem Indien. Alleine in Kalkutta wurden bis Ende Oktober 37 Herzoperationen, 25 Operationen an der Wirbelsäule und um die 300 Operationen des grauen Stars sowie 75.000 Impfungen gegen Hepatitis B, Masern, Röteln und Mumps vorgenommen. Vor zehn Jahren erhielt Waltraud Huck, Gründerin des Vereins das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2007 das Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Ärzte für die Dritte Welt e.V.
Jahresurlaub für die gute Sache
Nicht weniger als sechs Wochen in einem der Elendsviertel der Welt und mindestens die Hälfte der Flugkosten müssen auch noch bezahlt werden. Keine Spesen, keine Aufwandsentschädigungen. Trotzdem haben alleine im vergangenen Jahr 185 Ärztinnen und 160 Ärzte zahlreiche Kinder und Erwachsene aus der Dritten Welt vor Ort unentgeltlich behandelt. Für Ihre Arbeit brauchen sie dennoch Geld: für Medikamente, für Zusatznahrung bei unterernährten Kindern, für medizinische Geräte, Verbandsstoffe, Untersuchungsmaterial und für vieles mehr. Der Geisteswissenschaftler und Jesuit Dr. Bernhard Ehlen gründete 1983 das Hilfskomitee „Ärzte für die Dritte Welt“, weil er das Massenelend auf der Welt nicht mehr ertragen konnte. Er beschloss mit deutschen Ärzten eine Hilfsorganisation aufzubauen. Ärzten, die bereit sind, unentgeltliche Einsätze mit einer Mindestdauer von anderthalb Monaten zu akzeptieren
Durch staatliche Zuschüsse im Rahmen der deutschen Entwicklungshilfe konnte 2008 in neun Ländern 47 Hilfsgesuchen entsprochen werden. Insgesamt hat Ärzte für die Dritte Welt in 23 Ländern bei 131 Projekten mit Partnern zusammengearbeitet. Alle Zuwendungen an diese Projekte wurden über den Verein abgerechnet. Die Aufgabengebiete reichen weit. Unter den medizinischen Projekten finden sich etwa rollende Kliniken für Straßenkinder in Bolivien oder Nicaragua, weltweite Gesundheitszentren, darunter auch eines auf einem Boot in Bangladesch, Feedingprogramme für Kinder beispielsweise in Kenia, Bangladesch und auf den Philippinen sowie Unterstützung für Mütter, Waisenkinder sowie Aidskranke. Zu den Bildungsprogrammen zählen beispielsweise der Ausbau und die Errichtung von Schulen für Slumkinder, Gesundheitserziehung für Mütter, Sprachschulen für Gehörgeschädigte
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Man muß sich bewusst machen wie viel von unserem eigenen Schicksaal mit dem Glück anderer zu tun hat. Es gibt kein individuelles Glück das von anderen ganz unabhängig ist. 14.Dalai Lama
JÄHRLICH ...
...sterben elf Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten!
...werden über 1.200.000 Kinder als Sklaven, Bettler oder Prostituierte verkauft!
...werden Weltweit etwa 246 Millionen Kinder als Kinderarbeiter ausgebeutet!
...werden allein in Deutschland über 200.000 Kinder sexuell missbraucht!
Und ... alle drei Sekunden stirbt ein Kind, das sind am Tag rund 30.000 Kinder,
gestern, heute, morgen! ( Quelle: Brot für die Welt )
Verantwortung für das Ganze - Hinschauen und Aufstehen
Bewußt-sein bedeutet auch die Augen offen zu halten und der Wahrheit über das Leid der Kinder auf unserer Erde ins Auge zu schauen. Besonders das was unschuldige kleine Kinder erleiden müssen darf von uns nicht verdrängt und ignoriert werden, so als existiere es nicht. Wie können wir über Einheit nachdenken, reden oder meditieren wenn wir nicht bereit sind einen Teil unserer Kraft aktiv in die Einheit mit einzubringen.
Wir alle sind gefordert nicht nur hinzuschauen sondern auch aufzustehen und einen Teil unserer Kraft in welcher Form auch immer, abzugeben… stehen sie auf….Jetzt
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