Natur & Umwelt
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Gemeinsam gegen skrupellose Urwaldrodung

Im brasilianischen Bundesstaat Pará haben Greenpeace-Aktivisten und Gemeindevertreter am Wochenende gegen die Zerstörung eines Urwaldschutzgebiets protestiert. Sie stellten einen sechs Meter großen aufblasbaren Bullen auf dem illegal entwaldeten Land auf.
Rinderzüchter hatten das Gelände gerodet, um Weideland zu gewinnen.

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Umstrittenes Meeresexperiment vorerst gestoppt
Nach Protesten werden mögliche Umweltfolgen geprüft
von Jan Haase

Das Bundesforschungsministerium hat ein vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung geplantes Eisendüngungsexperiment im Südpolarmeer vorerst gestoppt. Im Rahmen einer Expedition des bundeseigenen Forschungsschiffes Polarstern sollten Ende Januar insgesamt sechs Tonnen gelöstes Eisen ins Meer eingebracht werden, um das Wachstum von einzelligen Algen (Phytoplankton) anzuregen. Am 13. Januar hatte Greenpeace-Geschäftsführerin Brigitte Behrens von Umweltminister Gabriel (SPD) und Forschungsministerin Schavan (CDU) einen Stopp des Experiments gefordert, da es massiv gegen geltende internationale Umwelt-Vereinbarungen verstößt.
 
 
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Weltwassertag - Das Konfliktpotenzial wächst

 Wasser ist keine Selbstverständlichkeit. Schon heute leben Milliarden Menschen ohne ausreichende Versorgung, Tendenz steigend. Der Druck auf die Ressource nimmt zu.

Von FOCUS-Online-Autorin Katrin Milde und FOCUS-Online-Redakteurin Christina Steinlein

Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen schlechter Wasserversorgung, so eine Statistik der Unesco. Das sind mehr als eineinhalb Millionen vermeidbare Tote jedes Jahr. Dabei ist die Todesursache oft nicht Verdursten, sondern eine starke Durchfallerkrankung, ausgelöst durch verunreinigtes Wasser

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Klimawandel: Wer 2030 hungern wird
von Matthias Gräbner 01.02.2008

Wie wirkt sich die Klimaerwärmung auf die Ernährungssituation weltweit aus? Forscher haben berechnet, wo die Nahrungsversorgung bis 2030 am gefährdetsten ist
Dass sich weltweit steigende Temperaturen nicht überall negativ auf die landwirtschaftliche Produktion auswirken müssen, ist nachvollziehbar. Ebenso klar ist aber auch, dass sich die Bedingungen für die Landwirtschaft ändern werden. Wenn sich die Erzeuger darauf nicht einstellen, gefährden sie die Versorgung großer Teile der Bevölkerung. Das gilt umso mehr für Gebiete, die jetzt schon durch Mangelernährung gekennzeichnet sind.
 
 
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Treibhausgase

Moore so klimaschädlich wie Flugverkehr

Die Moore in Deutschland entpuppen sich als wahre Klimakiller: Nach vorsichtigen Schätzungen von Rostocker Forschern verursachen Moore so viel Treibhausgase pro Jahr wie der gesamte Flugverkehr. Rechnet man zusätzlich auch die Klimabilanz der so genannten Anmoore aus, fallen die Zahlen noch viel düsterer

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