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Einsturzgefahr

Atommüll muss aus Asse herausgeholt werden

Zum ersten Mal soll ein gefülltes Atommüll Endlagerbergwerk wieder ausgeräumt werden. Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz sagt zur Rückholung des Atommülls aus der Schachtanlage Asse es sei „die beste Varianten beim weiteren Umgang mit den dort eingelagerten radioaktiven Abfällen“. Die Kosten sollen sich auf 2 Milliarden Euro in den nächsten 10 Jahren belaufen. Wobei heute niemand absehen kann, wie hoch der finanzielle Aufwand tatsächlich sein wird.
Der Fall Asse zeigt einmal mehr, wie schwer es ist den Atommüll über einen großen Zeitraum zu lagern. Nach knapp 40 Jahren ist das Lager bereits unbrauchbar. Die Subventionen haben die Energiekonzerne geschluckt und die Probleme zahlt jetzt der Staat - also wir. Die Diskussion um billigen Atomstrom und Laufzeitverlängerungen von bestehenden Atommeilern muss aus dieser Sicht neu bewertet werden.